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Choreographie EV Zug - EHC Biel, SA 14.09.2013 C.jpg

Zug zeigt seine Ambitionen zur Titelverteidigung

ZSC Lions - EV Zug 2:5 (1:1, 0:1, 1:3)


In der ersten Partie nach der Olympiapause treffen die beiden vor der Saison meistgenannten Titelanwärter im Hallenstadion im Direktduell aufeinander. Dabei zeigt der amtierende Meister den Stadtzürchern einmal mehr den Meister. Die Kolinstädter gewinnen mit einem überzeugenden Auftritt 5:2.


Das Spiel im Zürcher Hallenstadion war nicht nur das Erste nach einer fast einmonatigen Olympia-Pause, es war auch das Erste ohne Corona-Restriktionen seit zwei Jahren - und es wurde dem Ruf eines Spitzenspiels gerecht. Beide Mannschaften spielten mit offenem Visier, lange zur Freude der 8044 Zuschauer, bis der EVZ mit vier Toren innert acht Minuten bis zur 48. Minute auf 5:1 davonziehen konnte. Der schwedische Verteidiger Niklas Hansson, der im Mitteldrittel seinen Zahnschutz auf dem Eis verlor, traf dabei doppelt.


Lange bot die Zett-Affiche zwar viel Spektakel, aber nur wenig Tore. Zwar dauerte es nur 76 Sekunden bis zum Zuger Führungstor durch Yannick Zehnder. Gut sechs Minuten später markierte Chris Baltisberger mit seinem 100. Treffer in der National League das 1:1. Damit war die Partie so richtig lanciert. Es gab Chancen auf beiden Seiten, zwei Pfostenschüsse für Zug und einen für den ZSC. Ebenfalls standen mit Leonardo Genoni und Jakub Kovar starke Goalies zwischen den Pfosten.


ZSC-Keeper Jakub Kovar hielt bis zum vorentscheidenden zweiten Zuger Treffer durch Hansson 43 Sekunden vor dem Ende des Mitteldrittels 30 von 31 Schüssen. Erst im Schlussdrittel gelang es den Gästen, die noch ohne die schwedischen Olympia-Teilnehmer Carl Klingberg und Anton Lander antraten, aus den Unzulänglichkeiten in der Zürcher Defensive Profit zu schlagen. Die Zuger Torschützen im Schlussdrittel hiessen neben dem schwedischen Verteidiger Hansson, Reto Suri und Grégory Hofmann.


So gesehen war die fünfte ZSC-Heimniederlage in Folge gegen den EVZ logisch. Letztmals war es dem "Zett" am 29. Februar 2020 gelungen, den EVZ im eigenen Stadion zu bezwingen. Das 4:1 damals war das erste Geisterspiel, bevor die Corona Pandemie richtig ausbrach und die Saison abgebrochen werden musste.


Am Freitag folgt für den EVZ die Reise ins Tessin zum HC Lugano.


Leider keine Fotos aus dem Hallenstadion



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