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Choreographie EV Zug - EHC Biel, SA 14.09.2013 C.jpg

Zug erneut viel zu passiv: es kommt zur Belle

SC Bern – EV Zug 3:0 (1:0, 0:0, 2:0)


Im Playoff-Viertelfinal zwischen dem SC Bern und dem EVZ kommt es am Ostersamstag in Zug zum Showdown. Die Berner erzwingen mit einem hochverdienten 3:0-Heimsieg ein siebtes und entscheidendes Spiel. Der SCB verdiente sich den erneuten Ausgleich in der Serie mit einer wiederum starken Reaktion vor Heimpublikum.


Zwei Tage nach dem 2:6 in Zug fanden die Mutzen zu jenem Spiel zurück, das sie weiter von der erstmaligen Halbfinalqualifikation seit dem letzten Meistertitel im Jahr 2019 träumen lässt. Zug agierte wie schon am Samstag viel zu passiv.


Die Gastgeber rollten von Beginn an wie eine Lawine über den Gegner, mussten sich die Tore trotz klarem Chancenplus gegen einen stark aufspielenden Leonardo Genoni im Zuger Tor allerdings hart erarbeiten. Das 1:0 durch Colton Sceviour stand sinnbildlich dafür. Der Kanadier erlöste den Berner Anhang 30 Sekunden vor dem Ende des Startdrittels ein erstes Mal, indem er den Puck nach einem Pfostenschuss von Dominik Kahun im zweiten Anlauf ins Tor stocherte.


Das 2:0 durch Tristan Scherwey (43.) zu Beginn des Schlussdrittels fiel per Ablenker im Powerplay und nach einem Schuss von Patrick Nemeth. Das 3:0 zwei Minuten vor Schluss erzielte Joona Luoto ins verlassene Zuger Gehäuse.


Im Berner Tor setzte SCB-Coach Jussi Tapola im Spiel der letzten Chance wieder auf Philip Wüthrich, nachdem er das Berner Eigengewächs im Match zuvor trotz tadelloser Leistung und nach zwei unhaltbaren Gegentoren durch den Schweden Adam Reideborn ersetzt hatte. Im Startdrittel kaum geprüft (14:4 Schüsse für Bern), brauchte es Wüthrich vor allem nach einem kurzen Zuger Aufbäumen im Mitteldrittel. Mit starken Paraden gegen Dario Allenspach (25.) und den allein heranstürmenden Topskorer Lino Martschini (32.) hielt er aber das 1:0 und letztlich auch den Berner Sieg und seinen ersten Playoff-Shutout fest.


Weil am Karfreitag nicht gespielt wird, erhalten die beiden Teams erstmals in diesen Playoffs zwei Tage Pause, ehe es am Ostersamstag in Zug heisst: Siegen oder Ferien buchen.



































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