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Choreographie EV Zug - EHC Biel, SA 14.09.2013 C.jpg

Hanssons Strafe wendet die Partie

ZSC Lions – EV Zug 5:2 (0:1, 4:1, 1:0)


Der EVZ hält lange mit dem Favoriten mit, bis in der 33. Minute Niklas Hansson mit einem Stockschlag zwischen die Beine von Sven Andrighetto mit einer 5 Minuten plus Spieldauerdisziplinarstrafe unter die Dusche muss. Dieses Powerplay nützen die Zürcher mit drei Treffern aus und sorgen für die Entscheidung.


Damit bleibt der Qualifikationssieger in den Playoffs noch ungeschlagen. Das erste Halbfinalspiel gewinnen die Stadtzürcher in der ausverkauften SwissLife Arena gegen den EV Zug mit 5:2. Trotz des am Ende deutlichen Resultats: Der EVZ liess zum Auftakt dieser Serie eine Chance ungenutzt verstreichen.


Denn die ZSC Lions wirkten 31 Minuten lang alles andere als unwiderstehlich. Die zehntägige Pause seit dem vierten Spiel gegen Biel tat den Löwen nicht nur gut. Bis zur 32. Minute führte der Gast durch ein Powerplay-Goal von Verteidiger Niklas Hansson mit 1:0. Fabrice Herzog und Jan Kovar boten sich Möglichkeiten zum 2:0. Dann lief die Partie für die Zuger indes aus dem Ruder.


Zur matchentscheidenden Figur wurde Niklas Hansson wegen einer ärgerlichen Undiszipliniertheit. Nach 33 Minuten leistete sich der Schwede einen Stockschlag zwischen die Beine von Sven Andrighetto. Während der Fünfminutenstrafe bot sich zuerst Zugs Lukas Bengtsson eine Grosschance zur neuerlichen Führung. Aber schliesslich trafen die ZSC Lions während des langen Powerplays innerhalb von gut drei Minuten dreimal. Weil kurz vor der Strafe gegen Hansson bereits Rudolfs Balcers getroffen hatte, korrigierten die Gastgeber den schwachen Start ins Spiel innert 6 Minuten mit vier Treffern vom 0:1 zum 4:1.


Derek Grant erzielte zwei Powerplay-Tore und stellte nach 87 Sekunden im Schlussabschnitt mit seinem dritten Treffer zum 5:2 den Sieg des Heimteams sicher. Grant gelangen in den ersten fünf Playoff-Partien schon sieben Tore. Sven Andrighetto steuerte für die Zürcher drei Assists bei.


Und der EVZ? Die Kolinstädter müssen sich steigern, wenn man den Halbfinal überstehen möchte. Torhüter Leonardo Genoni wurde nach den vier Gegentreffern innerhalb von 368 Sekunden (nach zuvor 109 Minuten ohne Gegentor) ausgewechselt. Ein Erfolgserlebnis konnte der EVZ noch verbuchen. Das 2:4 von Lukas Bengtsson knapp 7 Sekunden vor Ende des 2. Drittels gab den Gästen im dritten Abschnitt jedoch nicht zusätzlich Auftrieb.


Die nächste Zuger Chance bietet sich bereits am Mittwoch im Heimspiel in der Bossard Arena.






































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