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Choreographie EV Zug - EHC Biel, SA 14.09.2013 C.jpg

EVZ schlittert mit Eigentor in die dritte Niederlage in Serie

HC Davos – EV Zug 6:3 (2:2, 1:1, 3:0)


Trotz einem Chancenplus verliert der EVZ das erste Spiel nach der Nationalmannschaftspause beim HC Davos mit 3:6. Die Zuger Torschützen im ausverkauften Davoser Eisstadion waren Dario Simion, Lino Martschini und Dario Allenspach.


Ein sehenswertes Solo von Valentin Nussbaumer acht Minuten vor Schluss zum 4:3 sorgte in Davos für den entscheidenden Unterschied. Die letzten beiden Treffer fielen ins leere Tor. Dabei traf Jan Kovar wieder einmal, jedoch ins eigene Gehäuse. Der HCD rückte dank dem dritten Sieg in Serie bis auf drei Punkte an das sechstplatzierte Lugano heran, das zudem zwei Spiele mehr ausgetragen hat.


Der HC Davos nahm den Schwung, der ihn vor der Nationalmannschaftspause zu zwei Siegen getragen hatte, mit. Mit einem Doppelschlag brachten Dennis Rasmussen und Enzo Guebey die Bündner in der 5. und 7. Minute 2:0 in Führung, wobei Luca Hollenstein aus den ersten drei Schüssen zwei passieren musste.


Danach dominierten die Gäste. Noch im Startdrittel konnte man mit einem Doppelschlag den Ausgleich bewerkstelligen. In der 26. Minute gingen die Zuger durch Dario Allenspach erstmals in Führung. Goalie Sandro Aeschlimann (48 Paraden) hielt die Davoser jedoch im Spiel, und dank Topskorer Matej Stransky ging es mit einem für das Heimteam schmeichelhaften 3:3 ins Schlussdrittel.


In der 49. Minute erzielte Enzo Corvi das 4:3. Der Treffer wurde jedoch nach einer Coaches Challenge wegen Offside aberkannt. Drei Minuten später traf Valentin Nussbaumer mit einer schönen Einzelleistung zur erneuten Führung des Heimteams. Der23-jährige war auch für das kuriose Tor zum 5:3 verantwortlich. EVZ-Captain Jan Kovar spielte in der gegnerischen Zone zurück an die blaue Linie, dort war jedoch kein Mitspieler zu finden. Weil Zugs Torhüter Luca Hollenstein zu diesem Zeitpunkt schon einem sechsten Feldspieler Platz gemacht hatte, kullerte die Scheibe zum 5:3 für Davos über die Linie. Nussbaumer war als letzter Davoser am Puck.


Somit waren Enzo Corvi und Valentin Nussbaumer an der Entscheidung der Partie beteiligt. Spieler, die sich bei Nationaltrainer Patrick Fischer für die Länderspiele an den Beijer Hockey Games kurzfristig abgemeldet haben, da beide ironischerweise angeschlagen waren. Während die Zuger dem Aufgebot Folge geleistet haben und mit zwei verletzten Spielern (Hofmann, Biasca) aus Karlstad zurückgekehrt sind. Auch der letzte Treffer der Partie durch Leon Bristedt zum 6:3 fiel ins verlassene Zuger Tor.


Der EVZ wäre gut beraten, im Heimspiel am Donnerstag gegen den HC Fribourg-Gottéron wieder einmal einen Sieg einzufahren. Die Gemütslage beim eigenen Anhang ist nach den dürftigen Leistungen in den letzten Wochen gereizt. Frust, Ärger und Enttäuschung überwiegen, denn Anspruch und Realität klaffen beim EVZ nach den dürftigen Leistungen in den letzten Partien weit auseinander. Rein tabellarisch ist zwar mit Platz drei weiterhin alles im Lot, die schwachen spielerischen Darbietungen der vergangenen Wochen haben sich aber in Frust umgewandelt.


Leider keine Fotos



































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