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Choreographie EV Zug - EHC Biel, SA 14.09.2013 C.jpg

EVZ dreht ein 0:2 gegen die ZSC Lions

EV Zug – ZSC Lions 3:2 (1:0, 1:1, 2:0)


Der EVZ zeigt Charakter und dreht in der ausverkauften Bossard Arena einen 0:2 Rückstand. Peter Cehlarik, Jan Kovar und Grégory Hofmann waren die Torschützen des Heimteams.


ZSC-Coach Marc Crawford dürfte diese Niederlage beim Meister besonders schmerzen. Die Schlüsselszene des Duells der beiden Zett war nämlich eine Zürcher Unachtsamkeit. Wegen zu vielen Spielern auf dem Eis mussten sich Crawfords Schützlinge in der 36. Minute plötzlich in doppelter Unterzahl wehren. Nur gerade 19 Sekunden brauchte das zuvor offensiv harmlose Heimteam, um daraus Kapital zu schlagen. Der 1:2-Anschlusstreffer war eine tschechisch-slowakische Co-Produktion: Peter Cehlarik verwertete einen Flip-Pass von Jan Kovar.


Es war der Funke, den die Zuger offenbar benötigten. Im 3. Drittel wurde der Wille, das Spiel noch ganz auf seine Seite zu zwingen, beim Heimteam spürbar. Nach einem von Samuel Kreis verdeckt abgegebenen Schuss stand Jan Kovar goldrichtig und erzielte in der 45. Minute den vielumjubelten 2:2-Ausgleich. Nur drei Minuten später lag die Scheibe bereits wieder hinter Simon Hrubec im Gehäuse. Postfinance Topskorer Grégory Hofmann gelang mit dem zweiten Powerplaytreffer das Game-Winning-Goal zum 3:2.


Die Zürcher erwischten einen Traumstart. Die vierte Linie sorgte dank hartnäckigem Nachsetzen bereits in der 3. Spielminute für den 1:0-Führungstreffer durch Chris Baltisberger. Auch im Mittelabschnitt blieben die Zürcher zunächst spielbestimmend. Eine Strafe gegen Grégory Hofmann nutzte Denis Hollenstein per Abpraller zum 2:0 aus. Der Finne Jarno Kärki, der von Trainer Marc Crawford nach zuletzt starken Leistungen bei den GCK Lions nach Zug mitgenommen wurde, stand mit seinem Schuss am Ursprung des Treffers.


Während die Zürcher nach den empfindlichen Niederlagen gegen Ajoie und Rapperswil zum dritten Mal in Folge tauchten, kann Zug wieder Zuversicht schöpfen. Am Samstag steht das Gastspiel beim Tabellenzweiten Biel an, ehe am kommenden Dienstag gegen Tappara Tampere noch der Final-Einzug in der Champions Hockey League dingfest gemacht werden soll. Wie man eine 0:2-Hypothek wendet, weiss das Team von Dan Tangnes nun.


Fotos folgen








































































































































































































































































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