Choreographie EV Zug - EHC Biel, SA 14.09.2013 C.jpg

Die Zuger Inkonstanz findet seine Fortsetzung

EV Zug - HC Lugano 5:4 n.V. (3:1, 0:1, 1:2, 1:0)


Meister Zug kann weiterhin die beste Leistung nicht über 60 Minuten abrufen. Die Kolinstädter gaben gegen den HC Lugano eine komfortable 3:0-Führung aus der Hand und siegten erst in der Overtime. Matchwinner vor 6602 Zuschauer in der Überzeit war Grégory Hofmann.


Das Heimteam musste nach 60 Minuten froh sein, dass die Bianconeri die Partie trotz Chancenplus nicht vorzeitig entscheiden konnten. 14 Sekunden nach Beginn der Overtime bezwang Grégory Hofmann solo den Lugano Ersatzkeeper Thibault Fatton. Schon nach drei Minuten musste Lukas Schlegel mit Verdacht einer Beinverletzung ausgewechselt werden. Bereits zwischen der 10. und 12. Spielminute gab es für die 6602 Fans kein Halten mehr. Innert 162 Sekunden sorgten Reto Suri (10.), Sven Senteler (11.) und Niklas Hansson (12.) für einen komfortablen 3:0-Vorsprung. Das Team von Coach Chris McSorely zeigte sich nach einem frühen Timeout sehr hartnäckig. Calvin Thürkauf brachte kurz vor Drittelsende mit dem 1:3 die Hoffnung der Gäste zurück.


In der 27. Minute wurde der Videobeweis herbeigezogen, nachdem Raphael Herburger jubelte. Die Schiedsrichter pfiffen zu früh ab und das Tor zählte nicht. Die Paradelinie mit Josephs, Carr und Thürkauf sorgte für die meiste Torgefahr vor Leonardo Genoni und war auch für den 2:3 Anschluss (38.) verantwortlich. Zug agierte nach der klaren Führung zu passiv, während Lugano viel Moral zeigte.


Im Schlussdrittel gab es Chancen auf beiden Seiten. Carl Klingberg (51.) traf mit einem satten Schuss zur vermeintlichen Vorentscheidung. Doch Daniel Carr profitierte von einem Zuger Blackout in der Verteidigung (53.) und Romain Loeffel erzwang in der 58. Spielminute mit dem verdienten Ausgleich zum 4:4 die Verlängerung.


In dieser traf Grégory Hofmann nach nur 14 Sekunden zur Entscheidung. Ohne Glanzleistung holte der EVZ somit den 7. Sieg in Serie.


Am Donnerstag folgt das Auswärtsspiel in der Postfinance Arena in Bern.