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Choreographie EV Zug - EHC Biel, SA 14.09.2013 C.jpg

Mit einer Zweitore-Hypothek ins Rückspiel

Tappara Tampere (FIN) – EV Zug 2:0 (1:0, 1:0, 0:0)


Der EV Zug verliert das Halbfinal-Hinspiel in der Champions Hockey League auswärts gegen den finnischen Meister Tappara Tampere mit 0:2. Zug hält zwar gut mit, bleibt aber offensiv zu harmlos und kassiert zu viele Strafen. Im Rückspiel vom kommenden Dienstag müssen sich die Zuger deutlich steigern, um als erstes Schweizer Team in den Final der Champions Hockey League einzuziehen.


Zugs Trainer Dan Tangnes erwartete ein Geduldsspiel zweier defensiv ausgerichteten Teams. Doch der finnische Kontrahent wollte davon erstmal nichts wissen. Nur gerade 72 Sekunden dauerte es, ehe Verteidiger Mikael Seppälä die Unordnung in der Zuger Defensive zur frühen Führung nützte. Als Justin Abdelkader kurz darauf auf die Strafbank wanderte, musste man aus Zuger Sicht schon das Schlimmste befürchten. Diese und eine weitere Unterzahlsituation überstand der EVZ schadlos, in der gegnerischen Zone brachte Zug gegen die kompakt stehenden Finnen nur wenig zu Stande.


Trainer Tangnes schien in der ersten Pause die richtigen Worte gefunden zu haben. Seine Schützlinge starteten vor 5516 Fans aktiv ins Mitteldrittel und näherten sich allmählich einem Torerfolg. Mit unnötigen Strafen nahmen sich die Kolinstädter aber selber den Schwung aus den Kufen. Prompt nutzte Tampere die vierte Überzahlsituation zum Torerfolg aus. Auch beim 2:0 durch Niko Ojamäki war der ansonsten stark agierende Genoni machtlos. Im Schlussdrittel bemühte man sich, fand aber gegen die defensiv eingestellten Finnen kein Rezept. Tappara Goalie Christian Heljanko hielt seinen Kasten zum vierten Mal in der laufenden CHL-Saison rein.


Insgesamt agierten die Zuger, die europäisch wesentlich überzeugender auftreten als in der heimischen Liga, zu harmlos. Auf dem Weg in die Halbfinals hatte das Team von Dan Tangnes mehr als vier Tore pro Spiel erzielt, doch in Tampere war es nur selten gefährlich. Der Schweizer Meister musste froh sein, dass Keeper Leonardo Genoni stark spielte, 48 Schüsse parierte und so die Hoffnung für das Rückspiel am kommenden Dienstag in Zug noch einigermassen intakt hielt. Wie schon beim Gastspiel in Kloten fehlte erneut die nötige Disziplin: sechs Zweiminuten-Strafen wurden gegen die Gäste verhängt.


Tangnes übte zwar Kritik an den schwedischen Schiedsrichtern, stellte aber fest: «Wir verbrachten zu viel Zeit auf der Strafbank, ganz klar.» Es sei aber auch nicht ihre beste Leistung gewesen, erklärte er gegenüber SRF, doch für das Rückspiel sei noch alles offen.


Leider keine Fotos





































































































































































































































































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