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Choreographie EV Zug - EHC Biel, SA 14.09.2013 C.jpg

Die Serie ist wieder ausgeglichen

SC Bern – EV Zug 3:2 (2:0, 0:0, 1:2)


Der SC Bern gleicht in der Viertelfinalserie gegen den EV Zug zum 2:2 aus. Die Mutzen zeigen eine eindrucksvolle Reaktion auf die 1:6 Klatsche in Zug und sah nach 40 Minuten wie der sichere Sieger aus. Doch das Schlussdrittel beanspruchte das Nervenkostüm der Berner. Schlussendlich gewann das Team von Trainer Jussi Tapola dank einem Chancenplus verdient mit 3:2.


In den ersten drei Saisonduellen in Bern setzte sich jeweils der EVZ durch, so auch am vergangenen Dienstag in der zweiten Partie dieser Serie (4:1). Da die Kolinstädter auch am Donnerstag mit 6:1 klar siegten, standen die Mutzen unter grossem Druck.


Die Gastgeber zeigten sich der Aufgabe in der mit 17'031 Zuschauern ausverkauften Arena gewachsen, präsentierten sich deutlich verbessert und dominierten die Zuger über weite Strecken klar. Nach 40 Minuten lautete das Schussverhältnis 26:8 (total 33:21) zu ihren Gunsten.


Das 1:0 erzielte in der 17. Minute Colton Sceviour, 64 Sekunden vor der ersten Pause doppelte Simon Moser nach. Beide Tore bereitete Thierry Bader vor. Der 26-Jährige zeigte auch sonst eine starke Leistung, scheiterte jedoch zweimal am Pfosten (34./46.).


Wenn es dem Heimteam etwas vorzuwerfen gab, war es die mangelnde Chancenauswertung. Deshalb mussten sie bis am Ende zittern. Dan Tangnes fand in der 2. Pause die richtigen Worte und gelang es, seine Mannschaft wachzurütteln. In der 50. Minute war die Spannung endgültig zurück im Spiel, Sven Senteler verkürzte auf 1:2. Zwar stellte der 19-jährige Thierry Schild 72 Sekunden später den Zweitore-Vorsprung wieder her, in der 54. Minute kamen die Gäste dank Dario Simion aber erneut heran. Dieser war im Powerplay zum bereits vierten Mal in diesen Playoffs erfolgreich. Obwohl Leonardo Genoni für die letzten 2 Minuten sein Tor verliess, fiel der Zuger Ausgleich nicht mehr.


Insgesamt kam vom EVZ über die 60 Minuten eindeutig zu wenig, man agierte in den ersten beiden Dritteln viel zu passiv. Deshalb blieb der Sieg in der Bundesstadt und Keeper Philip Wüthrich, der den Vorzug gegenüber Adam Reideborn erhalten hatte, wurde kein drittes Mal bezwungen.


Nun heisst es in der Serie Best-of-three. Am Montag folgt das nächste Spiel in dieser packenden Serie, diesmal in der Bossard Arena in Zug.










































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