Choreographie EV Zug - EHC Biel, SA 14.09.2013 C.jpg

Heimsieg erst in der Verlängerung bewerkstelligt

EV Zug – HC Davos 4:3 n.V. (0:0, 1:1, 2:2, 1:0)


Der EVZ verspielte gegen den HC Davos eine Zwei-Tore-Führung und siegte doch noch in der Verlängerung. Fabrice Herzog bescherte seinem Team vor 7200 Zuschauern in der ausverkauften Bossard Arena den Extrapunkt.


Beim momentanen Formstand der beiden Mannschaften war es keine Überraschung, dass im Startdrittel keine Tore fielen. Das Heimteam hatte ab der sechsten Minute so etwas wie Torchancen und kam öfter aus dem Slot zum Abschluss auf das Tor von Gilles Senn. Brian O'Neill und Grégory Hofmann, der nach 13 Minuten bei einem Konter sogar den Pfosten traf, hatten die besten Möglichkeiten. Die Gäste agierten sehr passiv und waren hauptsächlich in ihrer eigenen Zone beschäftigt.


Im Mitteldrittel ging das Heimteam dank einem Treffer von Jan Kovar bereits nach 8 Sekunden in Führung. In der 28. Minute glichen die Davoser nach schöner Vorarbeit von Julian Schmutz durch Simon Knak aus. Die Partie wurde animierter und es gab Chancen auf beiden Seiten zu sehen. Dominik Egli (31.) und Tobias Geisser (34.) trafen nur die Torumrandung.


Zug machte im Schlussdrittel das Spiel und ging durch Niklas Hansson (41.) im Powerplay und Jan Kovar durch einen Penalty (53.) mit 3:1 in Führung. Doch die Bündner kämpften sich zurück, erzielten fünf Minuten vor der Sirene durch Dominik Egli in Unterzahl nach einem Konter den Anschluss. Und 35 Sekunden vor dem Ende bewerkstelligte Joakim Nordström den unerwarteten Ausgleich. Gilles Senn machte einem sechsten Feldspieler Platz.


In der Overtime sicherte dann aber Zugs Fabrice Herzog mit einem Ablenker den Extrapunkt. Zug verspielte unnötigerweise einen Punkt, platziert sich in der Tabelle aber drei Punkte hinter den Bündnern im Mittelfeld.


Am Freitag folgt das Auswärtsspiel in der Gottardo Arena gegen den HC Ambri-Piotta.


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