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Das «München Trauma» ist überwunden

EV Zug – Red Bull München (GER) 5:1 (1:1, 3:0, 1:0)


Der EV Zug hat sein Trauma überwunden und schlägt erstmals Red Bull München in den CHL Playoffs. Nun stehen die Kolinstädter als einziges Schweizer Team im Viertelfinal und treffen dort im Dezember auf das tschechische Team Mountfield HK aus Hradec Kralove.


Nach dem 5:1-Auswärtserfolg vor einer Woche schlug der EV Zug Red Bull München vor eigenem Anhang ebenfalls deutlich mit 5:1. Fünf verschiedene Spieler erzielten vor 4497 Zuschauern die Tore.


Für die Vorentscheidung sorgte das Heimteam zwischen der 24. und 34. Minute, als Dario Allenspach, Fabrice Herzog und Samuel Kreis aus einem 1:1 ein 4:1 machten. Grégory Hofmann hatte den EVZ bereits nach 49 Sekunden in Führung geschossen, indem er von hinter dem Tor Keeper Mathias Niederberger anschoss.


Das einzige Tor der Münchner erzielte ihr Topskorer Ben Smith. Der amerikanische Stürmer stocherte den Puck nach einer unübersichtlichen Situation vor Genoni über die Linie und erzielte in der 12. Minute den zwischenzeitlichen Ausgleich. Doch das Heimteam zeigte eine souveräne Leistung und dominierte das Spiel mehrheitlich.


Im letzten Drittel erhöhte Yannick Zehnder in der 47. Minute im Powerplay auf 5:1. Zug liess nichts mehr anbrennen und brachte die klare Führung über die Zeit.


Am Samstag geht es mit der Meisterschaft weiter. Das Team von Dan Tangnes gastiert am Obersee bei den Rapperswil-Jona Lakers.


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